Windenergieanlage

Was ist eine Windenergieanlage?

Eine Windenergieanlage wandelt Windenergie in elektrische Energie um, welche entweder zur privaten Nutzung bereitgestellt oder in die Anlagen der Anbieter gespeist wird. Für eine gesteigerte Effizienz befinden sich die Rotorblätter auf einem Turm, der bei modernen Anlagen in bis zu 160 Metern gebaut wird.

Das Phänomen der elektromagnetischen Induktion wurde im Jahr 1831 von Michael Faraday in Großbritannien entdeckt. Die Stromerzeugung mithilfe einer Spule und einem rotierenden Kern findet sich im Prinzip bis heute in den meisten Kraftwerken wieder. Auch bei Windenergieanlagen ist diese zu finden und vollzieht sich in bis zu 160 Metern Höhe.

Windkraftanlagen erzeugen Strom, indem die bis zu 25 Tonnen schweren und 65 bis 85 Meter langen Rotorblätter vom Wind erfasst werden und einen Rotor in Bewegung versetzen. Die sichtbare Drehung der Rotorblätter wird im Inneren des Maschinenhauses auf etwa 1500 Umdrehungen pro Minute gewandelt, die resultierende Energie umgespannt und in ein Netz eingespeist.

Windkraftanlagen und Windenergieanlagen – Welche Unterschiede gibt es?

Unterschiede zwischen Windenergieanlagen und Windkraftanlagen finden sich insbesondere in der Größe und am Ort der Verwendung.

Onshore vs. Offshore: Onshore Anlagen befinden sich an Land und Offshoreanlagen auf dem Wasser. Beide Varianten zeigen Vor- und Nachteile: Windenergieanlagen zur See sind in der Regel größer, teurer und aufgrund der steifen Meeresbrise effektiver. Gemessen an der Möglichkeit der Investition bieten beide gute Lösungen. Mit Offshore Anlagen sind große Windparks verbunden, während an Land auch häufiger vereinzelte Windräder gebaut werden. Beide Möglichkeiten werden vor dem Bau in Bezug auf die Einschränkung der Menschen und Tierwelt geprüft.

Kleinkraftanlagen: Als Investition bietet eine Kleinkraft Windenergieanlage eine kostengünstige Versorgung mit grüner Windenergie. Die Genehmigung für den Bau unterscheiden sich zwischen den Bundesländern. Allgemein gilt, dass eine Anlage unter 10 Meter Höhe (höchster Rotor) am einfachsten ist und häufig sogar keiner Genehmigung bedarf. Der Nachteil ist dann, dass der Bau im Nachhinein juristisch durch Nachbarn angefochten werden könnte. Es bestehen zudem Regelungen, wo die Windenergieanlage angeschlossen und wie der Zugang zum Netz bewerkstelligt werden muss.

Windenergie als Investition

Die Investition in eine Windenergieanlage erfolgt entweder in Form eines Kleinkraftwerks, welches den eigenen Haushalt mit Energie versorgt und dadurch die Kosten des Verbrauchs senkt oder durch eine Investition in große Windenergieprojekte. Angebote der Investition finden sich zu verschiedenen Konditionen. Die Beratung durch einen Fachmann in Bezug auf Dauer und Gewinn wird empfohlen.

Projekte erfahrener Unternehmen, welche bereits Windparks und Anlagen gebaut haben, sind zu bevorzugen. Eine Genehmigung für Großprojekte sollte vor der Investition erteilt werden. Die minimale Höhe der Investition und der Zeitraum der Anlagen sind konkurrenzfähig und mit einem geringen Risiko verbunden.

Grüne Anlagen – Gewinn für den Geldbeutel und die Zukunft

Das internationale Umdenken bei der Energieversorgung lässt Windenergie zu einem bedeutenden Faktor werden, der im Vergleich zu anderen Arten der Energiegewinnung Vorteile zeigt. Eine Windenergieanlage ist Wartungsarm, hat eine längere Lebenszeit, als Solarenergieanlagen und beeinflusst die Natur weniger, als Wasserkraftwerke.

Der Bau eigener Kleinkraftanlagen und deren Organisation in Microgrids wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Bis dahin bieten Investitionen in große Projekte, vor allem im europäischen Raum, eine sichere und flexible Anlage mit geringen Laufzeiten und guten Gewinnspannen.