Spezialfonds

Was sind Spezialfonds?

Unter Spezialfonds werden Investmentfonds verstanden, die speziell für institutionelle Anleger konzipiert werden. In der Regel haben sie nur einen einzigen Anleger und ein hohes Fondsvolumen. Sie sind damit das Gegenteil von Publikumfonds, die für die Allgemeinheit und den öffentlichen Handel am Kapitalmarkt vorgesehen sind.

Die Vorteile

Ebenso wie Publikumsfonds unterliegen Spezialfonds dem Kapitalanlagegesetzbuch und werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert. Der Vorteil Letzter ist, dass diese weniger reguliert werden als Publikumsfonds. Mit dem Einverständnis der Anleger kann von einer Reihe gesetzlicher Vorschriften abgewichen werden. Die verwaltende Fondsgesellschaft kann mit dem Anleger vertraglich vereinbaren, dass für den Fonds bestimmte Vorschriften gar nicht oder nur teilweise gelten sollen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie sich besonders gut an die Anforderungen von bestimmten Investoren anpassen lassen. Institutionelle Anleger, wie beispielsweise Pensionskassen, Stiftung und Versicherungsgesellschaften, haben oftmals sehr spezielle Maßgaben in Bezug auf Investitionen am Kapitalmarkt. Die Fonds sind in der Lage, die individuellen Bedürfnisse dieser Anleger sehr genau abzubilden.

Und nicht zuletzt sind ein auf die Wünsche des Investors zugeschnittenes Reporting sowie eine flexible Ertragssteuerung weitere Vorteile. Sowohl die Ergänzung als auch die Rückgabe von Fondsanteile sowie die Ausschüttung von Gewinnen kann sehr flexibel gemäß den Anforderungen des institutionellen Investors gehandhabt werden.