Privatanleger

Was ist ein Privatanleger?

Ein Privatanleger ist eine natürliche Person, welche Kapital auf eigenes Risiko und auf eigene Rechnung in einer Geldanlage anlegt. Dies kann eine Einzelperson sein, aber auch ein Zusammenschluss von mehreren natürlichen Personen. Solch ein Fall wäre zum Beispiel ein Investmentklub.

Gravierende Unterschiede

Es wird deutlich zwischen Privatanleger und Anleger einer Institution unterschieden. Der private Anleger hat einige Vorteile gegenüber den professionellen Anlegern. Er ist in keiner Weise an Weisungen von jemandem gebunden in seinen Entscheidungen und der Auswahl seiner Investitionen. Banken unterscheiden sehr deutlich in ihren Geschäftsbedingungen zwischen einem privaten Anleger und einem institutionellen Investor. So handelt es sich bei einem privaten Anleger um eine natürliche Person, welche Informationen vom Finanzmarkt nur für seine persönliche Verwaltung von privatem Vermögen nutzt. Professionelle Anleger sind oft an ihre Hausregeln gebunden. Das ist der private Anleger nicht. Diesen Vorteil sollte er unbedingt wahrnehmen. Der private Anleger kann sich unabhängig informieren und seine Vorstellungen durchsetzen und dabei eventuell eine größere Rendite erhalten. Durch die Finanzmarktrichtlinie der Europäischen Union von 2004 sind Privatanleger besonders geschützt.