Ökostrom

Was ist Ökostrom?

Ökostrom dient als Oberbegriff für nachhaltig und auf ökologisch vertretbare Weise erzeugte elektrische Energie. Dabei nutzt der Stromproduzent erneuerbare und natürlich vorkommende, nahezu endlos vorhandene Energiequellen.

Welche Arten zur ökologischen Energieerzeugung gibt es?

Die Sonne wird noch Millionen Jahre ihre energiereichen Strahlen aussenden und solange sich die Erde dreht, gibt es ausreichend Wind. Sonnen- und Windenergie gelten daher als unerschöpflich und erzeugen schon heute den größten Teil an Ökostrom. Auch die vom Erdkern erzeugte Wärme oder Wasserkraftwerke liefern nachhaltige, ökologisch unbedenkliche elektrische Energie. Der Bau von sehr großen Wasserkraftwerken mit den dafür notwendigen Stauwerken zerstören oftmals Teile der Umwelt und hat Umsiedlungen zur Folge. Ohne entsprechende Ausgleichsmaßnahmen sind diese Bauten zumindest kritisch zu beurteilen. Regenerative (erneuerbare) Energiequellen sind beispielsweise schnell wachsende Pflanzen (Pappel, Weide), die kurzfristig neu erzeugt werden können oder Biomasse aus Ernteresten und Abfällen aus der Tierhaltung. Die CO2-Emission aus der Verbrennung dieser Energiequellen wird durch den sofortigen Anbau neuer Pflanzen kompensiert.

Dem gegenüber werden bei der konventionellen Stromerzeugung fossile Energiequellen, wie Stein- und Braunkohle oder Erdgas verbrannt. So gelangen riesige Mengen von Jahrmillionen festgelegtem CO2 in die Atmosphäre und beschleunigen die Erderwärmung.