ISIN

Was ist eine ISIN?

Die ISIN, Abkürzung für International Securities Indentification Number, ist der weltweit anerkannte Standard für die eindeutige Identifizierung von Finanzinstrumenten.

Wie setzt sich die ISIN zusammen?

Die International Securities Indentification Number besteht aus einem 12-stelligen alphanumerischen Code. Die ersten beiden Zeichen werden vom Alpha-2-Ländercode in Übereinstimmung mit der internationalen Norm ISO 3166 des Landes übernommen, in dem der Emittent von Wertpapieren mit Ausnahme von Schuldtiteln gesetzlich registriert ist oder in dem er seinen rechtlichen Sitz hat. Die nächsten neun Zeichen sind der lokale Nummerncode des Wertpapiers. Wenn dieser aus weniger als neun Zeichen besteht, werden vor der Nummer Nullen eingefügt, damit die gesamten neun Leerzeichen verwendet werden. Das letzte Zeichen ist eine Prüfziffer, die nach der Formel „Double-Add-Double“ des Moduls 10 berechnet wird.

Wer vergibt die International Securities Indentification Number?

Unternehmen können diesen Code nicht selbst generieren. Sie müssen sich an die Nummerierungsagenturen wie die Association of National Numbering Agencies (ANNA) wenden. Die Generierung des ISIN-Codes kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bei Wertpapieren außer Schuldtiteln vergibt diese Organisation an Orten, an denen eine von ANNA anerkannte NNA tätig ist, die ISIN für Wertpapiere, deren Emittent in dem Land registriert oder ansässig ist, in dem die NNA tätig ist gemäß der Norm ISO 6166.