IBAN

Was ist die IBAN?

Die IBAN ist eine internationale Bankkontonummer, die standardisiert und weltweit gültig ist. Jede auf der Welt existierende Kontonummer lässt sich über eine IBAN darstellen. Die Abkürzung steht für International Bank Account Number. Sie wurde entwickelt und definiert von der European Committee for Banking Standards (ECBS) sowie der International Organization for Standardization (ISO).

Aufbau

Der Aufbau einer IBAN ist einheitlich geregelt. Sie beginnt jeweils mit einem 2-stelligen Ländercode, der aus Großbuchstaben besteht. Anschließend folgt eine 2-stellige Prüfsumme mit Prüfziffern. Danach schließt sich die maximal 30-stellige Kontoidentifikation an, bestehend aus Ziffern und Großbuchstaben. Somit hat sie maximal 34 Stellen. In Deutschland besteht eine IBAN stets aus genau 22 Stellen. Sie beginnt mit dem Länderkürzel DE sowie der Prüfziffer, die nach einer genau festgelegten Formel berechnet wird. Die 18-stellige Kontoidentifikation besteht aus den acht Ziffern der jeweiligen Bankleitzahl sowie der 10-stelligen nationalen Kontonummer. Besteht die Kontonummer aus weniger als zehn Stellen, wird sie vorne mit Nullen aufgefüllt. Zur besseren Übersichtlichkeit wird sie meist in Blöcke mit jeweils vier Stellen dargestellt.

Verwendung der IBAN

Die IBAN wird hauptsächlich beim Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union bzw. bei SEPA-Überweisungen im europäischen Zahlungsraum verwendet. Bei Zahlungen innerhalb von Deutschland hat die IBAN am 1. Februar 2016 die nationale Kontonummer und Bankleitzahl ersetzt. Bankintern wird jedoch nach wie vor die Kontonummer verwendet. Auch bei der Verwendung von Schecks müssen noch Kontonummer und Bankleitzahl eingetragen werden. Obwohl die Bankkontonummer in den USA entwickelt wurde, wird Ihre Verwendung vor allem in der EU vorangetrieben. Die USA haben die Richtlinien der IBAN bisher noch nicht umgesetzt.