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BIC

Was ist der BIC?

In den letzten Jahren hat es die Bankgeschäfte betreffend eine ganze Reihe an Änderungen gegeben. Für den Verbraucher ist es mitunter nicht einfach, diese Neuerungen zu verstehen, um im alltäglichen Umgang damit routiniert umgehen zu können. Eine der Änderungen ist der BIC, dessen Bedeutung vor allem für den weltweiten Zahlungsverkehr wichtig ist.

Der BIC-Code ist unmittelbar mit der IBAN verbunden, welche die neue Kontonummer und damit eine Kombination aus Länderkennzeichen, Kontonummern und Bankleitzahlen darstellt.

Was bedeutet BIC genau?

Der Begriff BIC kommt aus dem Englischen, was ausgeschrieben für Bank Identifier Code steht. Bei dem Kürzel, das sich aus mehreren Zahlen und Buchstaben zusammensetzt, handelt es sich um eine von der Behörde SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) festgelegte sowie international gültige Bankleitzahl. Daher ist ein Synonym für den BIC der SWIFT-Code.

Laut Definition ergeben die beiden Kürzel IBAN und BIC bzw. SWIFT in Verbindung die vollständige, eindeutige und vollumfänglich geltende Bankverbindung, mit der Sie Ihre Überweisungen und Sepa-Lastschriftmandate tätigen können. Dabei haben Sie mit der Bankverbindung die Möglichkeit sowohl national, als auch international zu bezahlen.

Wie ist der BIC aufgebaut?

Der BIC besteht per Definition aus insgesamt elf alphanumerischen Zeichen, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • 4-stelliger Bankcode
  • 2-stelliger Ländercode
  • 2-stellige Codierung vom Geschäftsort
  • 3-stellige Kennzeichnung Ihrer Filiale

Dank des Codes können Sie sich nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern ebenfalls im gesamten europäischen Zahlungsraum, das bedeutet, in allen EU-Mitgliedsstaaten in jedem Kreditinstitut, einwandfrei identifizieren lassen.

Erklärung: persönliche BIC einfach online herausfinden

Möchten Sie den für Sie geltenden SWIFT-Code ermitteln, stehen Ihnen im Internet verschiedene Tools zur Verfügung, mit denen Sie den BIC-Code im Handumdrehen identifizieren. Alles, was Sie dafür benötigen, ist Ihre Kontonummer und den Namen Ihrer Bank. Selbstverständlich sind die Online-Tools so aufgebaut, dass es nicht zu einem Missbrauch Ihrer Bankdaten kommen kann.

Allerdings verwenden Sie BIC-Codes selten, wenn sich der Empfänger der Überweisung im selben Land befindet. Die Angabe ist in diesem Fall optional.

Leichter Überweisungen tätigen: mit einer Servicecard der Bank SWIFT und IBAN leicht erkennen

Viele Banken und Sparkassen bieten den Kunden eine Servicecard an, auf welcher beide Codes, also Kontonummer und BIC vermerkt sind. Falls Sie an einer solchen, kostenlosen Servicecard interessiert sind, fragen Sie daher am besten bei Ihrer Hausbank nach, ob diese ebenfalls eine Karte für Sie anbietet. Mit dieser Servicecard lassen sich Fehlüberweisungen vermeiden, weil die beiden Kürzel IBAN und BIC entsprechend in einer größeren Schriftart auf der Servicecard aufgedruckt sind.

 

Fähigkeiten

Gepostet am

17. Oktober 2019