BIC

Was ist der BIC?

In den letzten Jahren hat es die Bankgeschäfte betreffend eine ganze Reihe an Änderungen gegeben. Für den Verbraucher ist es mitunter nicht einfach, diese Neuerungen zu verstehen, um im alltäglichen Umgang damit routiniert umgehen zu können.
Eine dieser Änderungen ist der BIC, dessen Bedeutung vor allem für den weltweiten Zahlungsverkehr wichtig ist. Besonders Privatanleger, die im internationalen Bereich investieren möchten, müssen den eigenen BIC kennen.

Der BIC-Code ist unmittelbar mit der IBAN verbunden. Ausgeschrieben lautet IBAN „International Bank Account Number“. Dabei bildet sie die neue Kontonummer und damit eine Kombination aus:

  • Länderkennzeichen
  • Kontonummern
  • Bankleitzahlen

Wie finden Sie Ihren BIC?

Um den eigenen BIC herauszufinden, gibt es in Deutschland mehrere Optionen:

  • Auf der EC-Karte des Girokontos
  • Auf den eigenen Kontoauszügen
  • Online
  • Mit einer Servicecard der eigenen Bank

Online den persönlichen BIC ermitteln

Möchten Sie den für Sie geltenden SWIFT-Code finden, stehen Ihnen im Internet verschiedene Tools zur Verfügung. Mit diesen können Sie den BIC-Code im Handumdrehen identifizieren. Alles, was Sie dafür benötigen, sind:

  • Ihre Kontonummer
  • Den Namen Ihrer Bank

Selbstverständlich sind die Online-Tools so aufgebaut, dass es nicht zu einem Missbrauch Ihrer Bankdaten kommen kann.

Mit einer Servicecard der Bank SWIFT und IBAN leicht finden

Viele Banken und Sparkassen bieten den Kunden eine Servicecard an. Auf dieser sind beide Codes, also Kontonummer und BIC vermerkt. Fragen Sie für eine solche kostenlosen Servicecard am besten bei Ihrer Hausbank nach.
Mit dieser Servicecard lassen sich Fehlüberweisungen vermeiden, weil die beiden Kürzel IBAN und BIC in einer größeren Schriftart auf der Servicecard aufgedruckt sind. Damit haben Anwender immer alle notwendigen Informationen zur Hand und können leichter Überweisungen tätigen.

Was bedeutet BIC genau?

Der Begriff BIC kommt aus dem Englischen, weshalb die Abkürzung ausgeschrieben für Bank Identifier Code steht. Sie setzt sich aus mehreren Zahlen und Buchstaben zusammen.
Bei dem Kürzel handelt es sich um eine von der Behörde SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) festgelegte sowie international gültige Bankleitzahl. Daher ist ein Synonym für den BIC auch SWIFT-Code.

Laut Definition ergeben die beiden Kürzel IBAN und BIC bzw. SWIFT die Bankverbindung. Überweisungen sowie Sepa-Lastschriftmandate sind damit:

  • Vollständig
  • Eindeutig
  • Vollumfänglich gelten

Wer diese Bankverbindung verwendet, hat die Möglichkeit sowohl national als auch international zu bezahlen.
BIC-Codes brauchen Banken jedoch selten, wenn sich der Empfänger der Überweisung im selben Land befindet. Die Angabe ist in diesem Fall optional.

Wie ist der BIC aufgebaut?

Der BIC besteht per Definition aus insgesamt acht bzw. elf alphanumerischen Zeichen, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • 4-stelliger Bankcode
  • 2-stelliger Ländercode
  • 2-stellige Codierung vom Geschäftsort
  • 3-stellige Kennzeichnung Ihrer Filiale

Was heißt das für den BIC? Die Zahlen verraten anderen Menschen und Firmen genau, bei welcher Bank das eigene Konto angelegt ist. Es ist sozusagen die Steuer-ID des Bankinstituts. Dank des Codes können Sie sich nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch im gesamten europäischen Zahlungsraum einwandfrei identifizieren. Das gilt in jedem Kreditinstitut aller EU-Mitgliedsstaaten.

Aus unserem Blogazine