Börsenaufsicht

Was ist die Börsenaufsicht?

Der Begriff Börsenaufsicht bezeichnet die Organe, die den Handel an der Börse überwachen und eventuelle Rechtsverstöße ahnden. Drei Instanzen sind in Deutschland für diese Überwachung zuständig. Dabei handelt es sich um die Handelsüberwachungsstellen, die Börsenaufsichtsbehörden und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Welche Organe gibt es?

Die Handelsüberwachungsstelle ist ein in der Börse selbst existierendes Organ. Stellt sie Auffälligkeiten im Handel fest, meldet sie diese an die Börsenaufsichtsbehörde. Die Handelsüberwachungsstelle ist von der Börse selbst verwaltet und beobachtet den Ablauf des Handels an der Börse, um Unregelmäßigkeiten festzustellen, die den Handel beeinträchtigen könnten.

Die Börsenaufsichtsbehörde ist in Deutschland das Organ der Länder, um die Börse zu beaufsichtigen. Sie geht unter anderem den von der Handelsüberwachungsstelle angegebenen Auffälligkeiten nach. Sie handelt im öffentlichen Interesse und ihre Befugnisse sind, genau wie die der Handelsüberwachungsstelle, im Börsengesetz geregelt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist die und höchste Instanz der Börsenaufsicht und befindet sich in Deutschland auf der Bundesebene. Sie kümmert sich besonders um die Überwachung der Einhaltung der Insiderregeln sowie der Einhaltung der Publizitätsvorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes.