Asset Allocation

Was ist Asset Allocation?

Der Begriff der Asset Allocation wird unter Privatanlegern häufig genutzt. Er bezeichnet dabei die jeweilige Vermögens- oder Anlageaufteilung in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Immobilien oder Rohstoffe.

Die Anlageaufteilung in unterschiedliche Anlageklassen sorgt beim Privatanleger für eine größere Diversifikation und damit eine Verringerung des Risikos. Mit mehreren Klassen, die sich jeweils gegenteilig entwickeln, funktioniert diese Strategie der Risikominimierung am besten. So würde ein möglicher Verlust der einen Klasse stets durch den Gewinn oder die Stabilität der anderen Klasse ausgeglichen werden.

Verschiedene Strategien

Da es verschiedene Typen von Anlegern gibt, gibt es auch je nach Risikofreudigkeit und je nach Strategie unterschiedliche Anlageklassen, die in der jeweiligen Situation Sinn ergeben. So sind ganz allgemein Aktien und Wertpapiere relativ risikoreich, während Immobilien im Wert eher stetiger und nicht so volatil sind. Wertpapiere bieten dabei eine hohe mögliche Rendite, die Immobilien dafür eine hohe Sicherheit. Neben Rendite und Sicherheit kann auch die Verfügbarkeit wichtig sein, welche man beispielsweise mittels schnell verfügbaren Tagesgeldkonten abdecken kann. Aufgrund unterschiedlicher Strategien lässt sich hier aber keine goldene Regel für eine perfekte Asset Allocation angeben.

Fazit

Die Asset Allocation sollte für jeden Privatanleger zur Reduktion des allgemeinen Marktrisikos Bestandteil der Strategie sein. Jedoch gibt es nicht „das richtige Rezept“, welches für jeden Anleger gilt. Jeder muss hier individuell für sich selbst herausfinden, welche Ziele er verfolgt und welche Anlageklassen zu diesem Ziel passen. Dies kann über die strategischen Punkte Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit abgewogen werden.