Auftraggeber und Investoren wünschen sich bei Gebäuden zunehmend mehr Flexibilität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und das am besten zu erschwinglichen Preisen. Die Holzmodulbauweise punktet bei diesen Anforderungen. Mit dem Rohstoff Holz lassen sich individueller Wohnraum, flexibles und ressourcenschonendes Bauen sowie hohe Qualität und eine wirtschaftlich lukrative Projektentwicklung vereinen. Die Gebäude werden dabei aus einzelnen Bauelementen (Module) zusammengesetzt, welche vorab in Bauindustriebetrieben schlüsselfertig hergestellt werden. Die Modulbauweise zählt deshalb zu den Fertigbauweisen. 

Lebenszyklus der Holzmodule

Die Produktion ist durch die Verlagerung nach Innen witterungsunabhängig und bietet daher einen zentralen Vorteil für die Bauwirtschaft. Die fertigen Module werden anschließend auf der Baustelle montiert. Bei den Bauelementen kann es sich dabei um Wand- und Deckenelemente oder sogar ganze Raummodule handeln, welche dann flexibel zusammengefügt werden können. Dadurch entsteht trotz vorgefertigter und standardisierter Einzelteile individuelle und einmalige Architektur. Durch den hohen Vorfertigungsgrad können zudem Bauten in kurzer Zeit errichtet werden.

(Quelle: arbor Modul GmbH)

Vorteile der Holzmodulbauweise

  • Flexibilität
  • Sicherheit
  • Kostenersparnis
  • Qualität
  • Energieeffizienz
  • Nachhaltigkeit

Flexibilität

Die Holzmodulbauweise eignet sich für alle Arten von Bauten und Projekten. Sowohl der Ausbau und Umbau als auch die Errichtung temporärer Gebäude ist durch das einfache Zusammensetzen der vorgefertigten Module möglich. Dabei sind dem Haustyp keine Grenzen gesetzt. Es kann sich um Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, aber auch Gewerbeeinheiten, wie Bürogebäude, Pflegeheime oder Studentenwohnheime handeln. Auch bei der Gebäudehöhe gibt es im Gegensatz zu konventionellen Bauarten keine Einschränkungen.

Energieeffizienz

Der Bau aus Holz zeichnet sich durch einer hohe Energieeffizienz aus, wodurch die Betriebskosten dauerhaft niedrig gehalten werden können. Grund dafür ist unter anderem die niedrige Temperaturleitfähigkeit bzw. hohe Wärmedämmung von Holz im Vergleich zu anderen Baustoffen.

Qualität

Der Rohstoff Holz gilt als langlebiges Baumaterial. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Bauelemente ist Präzision und Passgenauigkeit garantiert.

Sicherheit

Die serielle Produktion der Module ermöglicht zudem kurze Bauphasen und gewährleistet eine hohe Planungssicherheit für Bauzeit und Budget.

Kostenersparnis

Der modulare Holzbau gilt als vergleichsweise kostengünstige Bauweise. Durch die fertiggestellten Einzelteile kann der Bauaufwand dem zur Verfügung stehenden Budget angepasst werden. Gerade bei kleinen und engen Baustellen und Gebäuden mit vielen gleichartigen Einheiten liefert der Bau mit Modulen enorme Kosteneinsparungen.

Nachhaltigkeit

Die Holzmodulweise kann in allen Bereichen der Nachhaltigkeit überzeugen: ökologisch, sozial, ökonomisch. Holz gilt als klimafreundliches und nachhaltiges Material. Im Gegensatz zu anderen Baustoffen gelingt es der natürlichen, erneuerbaren Ressource, schädliches CO2 dauerhaft im Material zu binden und kein neues CO2 bei der Herstellung zu produzieren. Die Bauelemente aus Holz lassen sich zudem jederzeit zurückbauen und an anderer Stelle verwenden oder recyceln. Zusätzlich können nahezu alle Produktionsabfälle wiederverwertet werden. Die Abfallmenge kann durch die optimale Ressourcennutzung um bis zu 80% gesenkt werden. Durch die Vorfertigung der Holzmodule in Bauindustriebetrieben herrscht sowohl auf der Baustelle als auch in der Produktion ein angenehmeres Arbeitsklima. Dies und weitere Faktoren sorgen für eine Produktivitätssteigerung von bis zu 80%. Einen hoher Isolierungsgrad sowie eine positive CO2-Bilanz fördern zudem ein gesundes Wohnklima und eine verbesserte Lebensqualität. Auch auf wirtschaftlicher Ebene lohnt sich der Modulbau. Bauzeit sowie Planungs- und Produktionskosten können durch eine witterungsunabhängige Indoor-Produktion gesenkt werden.

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