Die Stromgewinnung von morgen

Stromgewinnung ist seit der Industrialisierung ein elementarer Bestandteil der Wirtschaft. Durch die Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist Strom mittlerweile auch für das alltägliche Leben unentbehrlich. Beinahe jeder Vorgang im 21. Jahrhundert benötigt Energie, um zu funktionieren: Sei es das täglich genutzte Smartphone, Lampen, Computer oder die Herstellung von Lebensmitteln und Autos.

Um diese immer größeren Mengen an Strom gewährleisten zu können, entstanden bereits vor einigen Jahrzehnten die ersten erneuerbaren Energien.

Auch Investoren ist das Wachstum von Solar-, Wind- oder Wasserkraft nicht entgangen. In erneuerbare Energien zu investieren entwickelt sich immer mehr zu einem nachhaltigen Trend mit guten Zukunftsprognosen. Das macht auch den Zugang für Privatanleger immer einfacher. Wir gehen anbei genauer auf das Thema ein und beleuchten, wie Sie sich am Ausbau erneuerbarer Energien beteiligen können.

Was sind erneuerbare Energien?

Die Vorreiter nachhaltiger Innovationen sind moderne Energieversorgungen. Im Gegensatz zu den traditionellen Stromgewinnungen sind diese weder atomar noch fossil. Sie speisen ihre Energiequelle aus unendlichen Rohstoffen, weshalb sie deutlich umweltbewusster sind. Zudem entstehen keine gefährlichen Abfälle wie bei der Atomkraft.

Man unterscheidet hierbei vier verschiedene Felder:

  • Solarenergie
  • Windkraft
  • Wasserkraft
  • Bio-Energie

Bei den regenerativen Energien handelt es sich um wichtige Stützpfeiler des Umweltschutzes. Anleger unterstützen daher zusätzlich den ökologischen Aspekt der Nachhaltigkeit, wenn sie Geld in erneuerbare Energien investieren.

Kritiken entstehen selbst bei diesen Formen der Energiegewinnung. So befürchten Naturschützer bei Windkraftanlagen im Meer, sogenannten Offshore-Windparks, Beeinträchtigungen auf die Schallwellen bestimmter Meeresbewohner. Das soll durch das lautstarke Einsetzen der Pfähle ausgelöst werden. Doch alles in allem sehen Naturschützer klar die Vorteile der erneuerbaren Energien dominieren, weshalb solche Vorbehalte nur gering ausfallen.

Wie können Sie in erneuerbare Energien investieren?

Privatanleger können auf vielfältige Weise in erneuerbare Energien investieren und dabei den Betrieb sowie die Herstellung unterstützen. Dabei haben sie die Möglichkeiten, verschiedene Anlageklassen zu wählen:

Wie verhalten sich die verschiedenen Investments bei erneuerbaren Energien?

Das Risiko sowie die Laufzeiten verhalten sich bei Investitionen in erneuerbarer Energie sehr ähnlich zu den traditionellen Branchen. Anders gestalten sich in diesem Fall grundsätzlich das mögliche Wachstumspotenzial sowie die positiven Einflüsse auf eine nachhaltige Gesellschaft.

Die Umwelt fördern Sie bei jeder Investition. Ob Anleger in Windkraft investieren oder ihr Geld in Bio-Energie stecken, ist dabei gleichwertig. Alle Bereiche sind ebenbürtig in ihrem Beitrag für den Umweltschutz. Jedoch sollten Privatanleger auch hier stets ihre Risikostreuung auf die unterschiedlichen Arten der Stromgewinnung setzen.

Die Investition in erneuerbare Energie ist aufgrund der Vielfalt sowie der guten Zukunftschancen sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Alle Beteiligten können von dem Trend nachhaltiger Investments profitieren.

In erneuerbare Energien wie die Profis investieren

Der Aktienmarkt bietet viel Auswahl sowie gute Renditechancen. Wie immer gilt es bei Aktien jedoch besonders auf eine Diversifikation zu achten. So sollten Privatanleger vielfältig in grüne Energien investieren. Zum Beispiel, indem sie je drei Aktien verschiedener Firmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten kaufen wie:

  • Sonnenenergie
  • Windenergie
  • Wasserenergie
  • Bioenergie

Dabei ist jedoch viel Fingerspitzengefühl sowie Fachwissen gefragt.

In Direktinvestments sollten ebenfalls nur Privatanleger investieren, die bereits über ausreichend Erfahrung mit Geldanlagen haben. Hierbei kaufen Anleger beispielsweise ausgewählte Waldstücke, die für die Gewinnung von Bio-Energie benötigt wird. Nach langen Laufzeiten winken zwar hohe Renditen von über zehn Prozent, jedoch verstecken sich hier viele unseriöse Anbieter. Deshalb ist dieses Feld äußerst riskant und sollte man ohne gesicherte Kenntnisse lieber meiden.

Investitionen für Anfänger

ETFs sind im Gegensatz zu den anderen Investitionsmöglichkeiten am sichersten. Jedoch haben Privatanleger damit wenig Entscheidungsfreiheit, da in jedem ETF festgelegte Unternehmen auftauchen. Wer in erneuerbare Energien investieren möchte, kann nachhaltig ausgelegten ETFs auswählen oder direkt in ETFs anlegen, deren Augenmerk auf grüne Energiegewinnung liegt. Beispielsweise iShares Global Clean Energy UCITS ETF.

Crowdinvesting ist mit geringen Summen möglich. Zugleich haben Privatanleger die Freiheit, ihre eigenen Firmen oder Projekte gezielt auszusuchen. Mit einer relativ guten Renditechance bestehen aber auch hier große Risiken wie Totalausfälle. Durch das gering eingesetzte Eigenkapital ist es dennoch hervorragend für den einfachen Einstieg geeignet. Alternativ gibt es weitere nachhaltige Investitionen in diesem Bereich, wie beispielsweise Crowdinvesting in Immobilien, das auf ökologische Bauweise setzt.

Wieso sollten Sie jetzt in erneuerbare Energien investieren?

Seit den letzten 30 Jahren stieg die Produktion grüner Energien kontinuierlich an. Diese Entwicklung birgt auch weiterhin ein großes Wachstumspotenzial. Ca. 25 Prozent des weltweiten Stroms entsteht bereits aus den früher noch „alternativ“ genannten Energien.

Lage in Deutschland

In Deutschland verankerte Firmen sind zudem relativ stabil, da unser Land erneuerbare Energien subventioniert. Durch diese staatliche Förderung ist eine Insolvenz einer Firma zwar möglich, aber weniger wahrscheinlich.
In Deutschland beziehen wir bereits über 45 Prozent unseres Stroms über erneuerbare Energie. Der momentane Stromverbrauch soll jedoch bis zum Jahre 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien gezogen werden. Langfristig gesehen stehen die Chancen für diese nachhaltigen Stromquellen also äußerst positiv.

Erneuerbare Energien in anderen Ländern

In anderen Teilen der Welt verhält es sich ähnlich. Einen immer größerer Anteil des gewonnenen Stroms erhalten die Menschen aus den grünen Energiequellen. Dabei steht global die Wasserkraft ganz weit vorne. 50 Prozent der erneuerbaren Energien kamen aus dem Meer und Seen. Anleger investieren in Windkraft sowie Solarenergie ungefähr zu gleichen Teilen bei ca. 25 Prozent. Bis jetzt ist der Anteil der Bio-Energie dabei noch am kleinsten.

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